ZauberEi oder MagEgg

Das ZauberEi Buch meiner Frau Christine Ott wird ab Anfang März auf startnext.com als Projekt zu finden sein.

Wir wollen das Buch selbst drucken lassen und haben beschlossen es über das Crowdfunding Portal zu finanzieren.

Hierzu lade ich alle Besucher herzlich ein, uns in diesem Unternehmen zu unterstützen. Immerhin gibt es ja gestaffelt nach Beträgen u.a. auch dieses Buch dafür, falls der Zielbetrag erreicht wird.

Mehr darüber eben auf Das ZauberEi Buch.

Respekt erweisen

Christines Tante Maria

Im Laufe der Jahre und der Auseinandersetzung mit dem Portrait entstand immer mehr der Bezug zu der Art der Ausführung, der Bezugnahme zur Person und der Bedeutung der Schöpfung als Schaffender. Die subjektive Beziehung zur objektiven Darstellung des Menschen, wandelt sich in die objektive Gemeinschaft einer subjektive Erscheinung.

Da ist der Mensch als Bild und lebt aus der Intention die sich in das Werk intuitiv eingewoben hat. Es ändert meine Wahrnehmung zum Modell und ich bin überzeugt, dass sich dies auch auf die reale Beziehung auswirkt, auch wenn das nur“energetisch“wahrnehmbar sein kann.

Mein Blick wurde ein anderer.

Im Falle Marias entwickelte sich über die Jahre eine Geschichte, die sich in Metaphern und Klischees ergoss und Bilder beschwor die oft belustigende wie traurige oder auch erschreckende Wirkungen in sich trugen. Auch liebevoll, zumindest auf meiner Ebene der Emotionalität. Ich entdecke immer wieder neue Aspekte ihrer Persönlichkeit, was ja zumeist in all den Beziehungen die ich über viele Jahre hinweg erfahren habe, der Fall ist.

Doch seit ich nun mit Abstand dieses Bild, dass ich ihr vor nun 3 Jahren zum 80. Geburtstag geschenkt hatte, wieder im Sammelsurium ihrer Anhäufungen entdeckt habe, verstand ich auch wieder meine eigene Position ihr gegenüber.

Sie hat meinen Respekt verdient; denn sie ist wie ich ein Geschöpf ihrer Umstände und dies trägt sie mit der ihr eigenen Würde. Und egal, was sie auch immer sie mir entgegenbringt, werde ich sie als das was sie ist lieben und achten.

Das hat mir dieses Bild geschenkt.

Jetzt ist es neu und artig im Sinne von KunstVoll

Diese Offenbarung der Hoffnung ist eine sich selbst erfüllende. Die Hoffnung, dass dieser Impuls hier wieder aktiv zu sein und damit auch eine breite Besucherschaft zu erreichen, beständige Auswirkungen hat.

Zu diesem Aquarell von Christine gibt es sehr viel zu beschreiben, erzählen und analysieren. Aus dem Untergrund wieder aufgetaucht stand es im desolaten Rahmen im Gang, (was in unserem Gang häufig vorkommt, dass irgendein Relikt auftaucht und u.U. mehrere Tage um Aufmerksamkeit buhlt). Nun dieses Bild hat sogleich mit mir kommuniziert und so nahm ich mich seiner an und befreite es von des Rahmens zerbrochenem Glas…

Die Kraft und Aussage des Bildes beeindrucken mich stark und ich werde versuchen es hier in Worte zu fassen, was es mit mir macht und was es für mich bedeutet.

…wird fortgesetzt